Die besten Berghütten in Österreichs Wanderregionen: Wo man für alpine Abenteuer übernachten kann
Von zugänglichen Talhütten bis hin zu dramatischen Hochgebirgsunterkünften – entdecken Sie die spektakulärsten Berghütten Österreichs in sechs verschiedenen Alpenregionen.

Anja
January 9, 2026
9 min read

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Österreich bietet zwei Hauptansätze: Entweder man etabliert eine Basis in Hotelzimmern im Tal und erkundet täglich verschiedene Wanderwege oder man unternimmt Hüttenwanderungen von Hütte zu Hütte und übernachtet jede Nacht in Berghütten. Viele erfahrene Wanderer kombinieren beide Stile.
Dieser Leitfaden behandelt Unterkunftsarten, welche Regionen die besten Wanderungen bieten, die spektakulärsten Berghütten in jeder Region und wie man basierend auf seinen Zielen auswählt.
Zwei Ansätze für einen Aufenthalt in den österreichischen Alpen
1. Talbasierte Hotelwanderungen

Setzen Sie sich für mehrere Nächte in ein Hotel, während Sie täglich verschiedene Wanderwege über Shuttlebusse, Seilbahnen oder direkten Zugang zur Stadt erkunden. Sie kehren jeden Abend in das gleiche Bett, das private Badezimmer und das Restaurant zurück. Ihre Unterkunft bleibt konstant, während die täglichen Abenteuer variieren—an einem Tag bewältigen Sie einen hohen Pass, am nächsten erkunden Sie Täler, am dritten fahren Sie mit Seilbahnen und wandern über Grate.
Ideal für: Familien mit Kindern, Erstbesucher der Alpen, diejenigen, die Komfort und Flexibilität priorisieren, und alle, die private Zimmer und heiße Duschen schätzen.
2. Hüttenwanderungen von Hütte zu Hütte
Gehen Sie jede Nacht zu einer anderen Berghütte auf etablierten Routen wie dem Stubai Höhenweg oder Adlerweg. Sie tragen nur einen Tagesrucksack—kein Zelt oder Schlafsack nötig, da die Hütten Betten, Decken und Mahlzeiten bereitstellen—wandern täglich 5-8 Stunden und schlafen in Schlafsälen neben anderen Wanderern. Jeden Morgen wachen Sie bereits inmitten der Berge auf.

Der kombinierte Ansatz
Die meisten erfahrenen Alpenwanderer kombinieren beides: 2-3 Nächte in einem Hotel im Tal zur Akklimatisierung, 7-9 Nächte Hüttenwanderungen von Hütte zu Hütte. Dies bietet Komfort zu Beginn und am Ende, während es dazwischen ein authentisches Hochgebirgs-Erlebnis bietet. Unser Team kann die Aufenthalte nach Ihren Wünschen anpassen.
Welche österreichische Region sollten Sie wählen?
Die österreichischen Alpen erstrecken sich über etwa 60% des gesamten Landes und decken dramatisch unterschiedliche Landschaften ab. Ihr Standort hängt davon ab, welche Gipfel Sie am meisten interessieren.
Tirol & Stubai Alpen: Hochalpine Gletscherblicke, herausfordernde alpine Routen, ausgezeichnete Hütteninfrastruktur. In der Hochsaison geschäftiger, aber spektakuläre vergletscherte Landschaften mit zuverlässigen Einrichtungen.
Hohe Tauern & Großglockner Region: Österreichs höchste Gipfel, Nationalparkwildnis, Wildtiere beobachten. Heimat des Großglockners (3.798 m) mit geschützter Wildnis und außergewöhnlicher Biodiversität.
Karwendel & Nördliche Kalkalpen: Dramatische weiße Kalksteinwände, Nähe zu Innsbruck, unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Von Städten mit hervorragendem Transport zugänglich, distinct helles Gestein, das sich von dunklen Wäldern abhebt.
Zillertal Alpen: Abgelegene Talzugänge, herausfordernde Routen, authentische Atmosphäre. Weniger international bekannt, aber ebenso spektakulär mit traditioneller österreichischer Gastfreundschaft.
Salzkammergut & Dachstein Region: Bergwandern mit Seelandschaften, sanftere Geländewahl, familienfreundliche Routen. Ein einzigartiger Mix aus Alpen- und Seenlandschaften mit Wegen von einfachen Uferwanderungen bis zu anspruchsvollen Kalkstein-Klettereien. Von Mai bis Oktober zugänglich.
Salzburger Alpen & Almenweg Region: Almenwanderungen in moderaten Höhenlagen (1.500-2.200 m), kulturelle Immersion, sanftere Mehrtagestouren. Traditionelle Landwirtschaftslandschaften mit hervorragender Gastfreundschaft und regionaler Küche.

Unsere Empfehlung: Beginnen Sie mit den Tirol/Stubai Alpen oder Hohe Tauern Regionen für herausragende Landschaften, ausgezeichnete Infrastruktur und genügend Abwechslung, um eine Woche zu füllen.
Für detaillierte saisonale Hinweise in jeder Region siehe unseren Leitfaden zur besten Zeit für Wanderungen in Österreich.
Österreichs beste Berghütten nach Region
Das Berghüttensystem Österreichs repräsentiert über ein Jahrhundert alpine Tradition—mehr als 500 Hütten, die über die Gebirgszüge verteilt sind. Die folgenden Abschnitte präsentieren die besten Hütten in sechs großen Regionen, ausgewählt aufgrund außergewöhnlicher Lagen und unvergesslicher Atmosphären.
1. Stubai Alpen
Die Stubai-Region beherbergt Österreichs am dramatischsten gelegene Berghütten, mit Zufluchtsorten auf 2.100-2.900 m, die direkten Zugang zu Gletschern und hochalpinen Pässen bieten.
Lage: Südlich von Innsbruck, im zentralen Tirol
Höhenlage der Hütten: 2.100-2.900 m
Anzahl der Hütten: Ungefähr 20 in der Region
Beste Saison: Ende Juni bis Mitte September
Charakter: Hochgebirgshütten mit Gletscherzugang, anspruchsvolles alpines Terrain
Bemerkenswertes Merkmal: Österreichs größtes ganzjähriges Skigebiet mit Zugang zu Sommerwanderungen
Erleben Sie die Stubaier Alpen in den besten Hütten:
Dresdner Hütte (2.308 m)
Die Dresdner Hütte, die am Kopf des Stubaitals mit beeindruckendem Blick auf die Gletscher liegt, dient als zentrales Drehkreuz des Stubai Höhenwegs. Ihre großzügige Terrasse bietet Panoramablicke über den Stubai-Gletscher und das Massiv des Wilden Freigers. Der Zugang mit der Seilbahn von Neustift beseitigt die Anreise durch das Tal. Moderne Einrichtungen, darunter zuverlässige Duschen und komfortable Schlafsäle, machen sie beliebt für hochgelegene Übernachtungen, ohne auf Komfort zu verzichten. Die Abendessen präsentieren traditionelle tirolerische Küche mit großzügigen Portionen aus den Bergen.
Sulzenau Hütte (2.191 m)
Die Sulzenau Hütte liegt in einem dramatischen Zirkus, umgeben von vergletscherten Gipfeln, darunter der Wilder Freiger, und bietet eine der spektakulärsten Kulissen im Stubai neben einem kleinen Alpensee. Ihre Lage ermöglicht den Zugang zu Gletschern für Bergsteiger und bleibt gleichzeitig für Wanderer des Stubai Höhenwegs zugänglich. Die authentische alpine Atmosphäre – mit Holzinterieur, freundlichem Personal und gemeinschaftlichem Essen – verkörpert die traditionelle österreichische Gastfreundschaft. Die Sommerwiesen mit Wildblumen rund um die Hütte erblühen Ende Juni und Juli in voller Farbenpracht.
Franz-Senn-Hütte (2.147 m)
Benannt nach dem Pionieralpinisten, der das organisierte österreichische Bergsteigen begründete, hat die Franz-Senn-Hütte einen hervorragenden Ruf für Gastfreundschaft und Küche. Ihre Lage im Oberbergtal bietet Gletscherzugänge und hohe Pässe in moderater Höhe für eine angenehme Akklimatisierung. Berühmte mehrgängige Abendessen mit hausgemachten Suppen, herzhaften Hauptgerichten und beeindruckenden Desserts erhalten stets Lob. Die Sonnenterrasse fängt das warme Nachmittagslicht ein, perfekt für Entspannung nach der Wanderung, während man dem Alpenglühen zusieht, das die umliegenden Gipfel erleuchtet.
2. Ötztaler Alpen
Die Berghütten im Ötztal gehören zu den höchsten und abgelegensten in Österreich, wobei mehrere über 2.800 m liegen und Zugang zu ernsthaften Hochgebirgen bieten.
Lage: Westliches Tirol, an der Grenze zu Italien
Höhenlage der Hütten: 2.200-3.019 m
Anzahl der Hütten: Ungefähr 15 große Hütten
Beste Saison: Juli bis Anfang September (kürzeres Zeitfenster aufgrund der Höhe)
Charakter: Abgelegene, hochgelegene Refugien, die engagierte Zugänge erfordern
Bemerkenswertes Merkmal: Enthält drei der fünf höchsten Hütten Österreichs
Erkunden Sie die Wildnis des Ötztals von diesen Hütten aus:
Breslauer Hütte (2.844 m)
Am Rand des Rofenkar-Kessels, mit der Wildspitze – dem zweithöchsten Gipfel Österreichs – direkt darüber, dient die Breslauer Hütte als Hauptbasis für den Wildspitze-Gipfel. Ihre Höhe macht sie zu einem der höchsten komfortablen Refugien Österreichs mit überraschend modernen Einrichtungen. Die Sonnenuntergangsansichten erhellen die vergletscherten Gipfel rund um die Hütte. Die alpinen Starts für die Wildspitze beginnen gegen 3-4 Uhr morgens, was eine einzigartige Atmosphäre schafft, während sich die Bergsteiger in der Dunkelheit vorbereiten. Das Personal verfügt über umfangreiche Kenntnisse der Gletscherbedingungen und Wetterlagen.
Ramolhaus (3.006 m)
Die Ramolhaus, die die 3.000-Meter-Marke überschreitet, liegt in seltener Höhenlage über Obergurgl und ist eine der höchsten zugänglichen Hütten Österreichs. Der Zugang gewinnt erheblich an Höhe, belohnt jedoch mit einer wahrhaft hochalpinen Lage – permanente Schneefelder sind selbst im August in alle Richtungen sichtbar. Sie dient als Basislager für mehrere über 3.000 m hohe Gipfel, die ohne Gletscher-Ausrüstung erreichbar sind. Ihre kompakte Größe schafft eine intime Atmosphäre, in der die Gäste natürlich miteinander interagieren. Klare Nächte offenbaren spektakuläre Sternenfelder, die in niedrigeren Lagen selten sichtbar sind.
Similaunhütte (3.019 m)
Die zweithöchste Hütte Österreichs, die Similaunhütte, befindet sich auf einem windgepeitschten Grat mit Blicken, die bis ins italienische Südtirol reichen. Die Lage in der Nähe des Fundorts von Ötzi, dem Mann aus dem Eis, verleiht ihr historische Bedeutung. Die extreme Höhe bedeutet, dass sich das Wetter schnell ändert – Sonnenschein kann innerhalb einer Stunde in einen weißen Nebel umschlagen. Ihre Position an der österreichisch-italienischen Grenze schafft eine einzigartige kulturelle Atmosphäre, in der beide Einflüsse in der Küche und bei den Gästen deutlich werden. Der letzte Anstieg führt über freies Terrain, das Trittsicherheit erfordert, wodurch gelegentliche Besucher gefiltert werden und eine Gemeinschaft von ernsthaften Enthusiasten entsteht.
3. Hohe Tauern & Grossglockner Region
Die Hütten im Hohe Tauern bieten Zugang zu Österreichs höchsten Gipfeln und umfangreichsten Gletschern, mit Unterkünften im gesamten Nationalpark, die einen Platz in der ersten Reihe für dramatische alpine Landschaften bieten.
Standort: Umfasst Kärnten, Salzburg und Osttirol
Höhenlage der Hütten: 2.200-3.454m
Anzahl der Hütten: Über 25 innerhalb der Grenzen des Nationalparks
Beste Saison: Ende Juni bis Mitte September
Charakter: Nationalparkwildnis mit einer Mischung aus zugänglichen und abgelegenen Hütten
Bemerkenswertes Merkmal: Heimat der Erzherzog-Johann-Hütte, Österreichs höchster Hütte auf 3.454m
Für umfassende Planungshinweise siehe unseren Ultimativen Leitfaden für Hüttenwanderungen in Österreich.
Wandern im Hohe Tauern:
Erzherzog-Johann-Hütte (3.454 m)
Österreichs höchste Hütte liegt direkt unter dem Gipfel des Grossglockners und dient als letztes Basislager für den begehrtesten Gipfel des Landes. Die Lage ist außergewöhnlich – auf dem Adlersruhe-Grat mit dem Pasterze-Gletscher darunter und der Gipfelpyramide darüber. Ein Aufenthalt hier bedeutet wahre Höhenbedingungen: dünne Luft, eisige Temperaturen selbst im Sommer und schnell wechselndes Wetter. Die alpinen Starts für den Grossglockner beginnen gegen 2-3 Uhr morgens mit Stirnlampen, die den Stüdlgrat hinaufsteigen. Die kompakte Größe der Hütte und die extreme Lage schaffen eine intensive Kameradschaft unter den Gästen.
Stüdlhütte (2.802 m)
Die Stüdlhütte, die am Zugang zum Großglockner liegt, dient als primäre Akklimatisierungsstation für Gipfelversuche. Die Terrasse bietet einen ungestörten Blick auf die Nordwand des Großglockners und den Pasterze-Gletscher – das längste Eisfeld Österreichs, das sich 8 Kilometer erstreckt. Ihre Höhe schafft eine ernsthafte Bergatmosphäre und bleibt gleichzeitig für starke Wanderer ohne technische Fähigkeiten zugänglich. Die umfangreiche Erfahrung des Personals am Großglockner macht sie unverzichtbar für Informationen zu Routenbedingungen, Wetterfenstern und realistischen Einschätzungen. Der Abendglühen auf dem Gipfel des Großglockners von der Terrasse gehört zu den schönsten Bergmomenten Österreichs.
Rudolfshütte (2.315 m)
Die Rudolfshütte liegt am Ufer des Weißsee-Stausees, dessen Wasser die vergletscherten Gipfel der Hohen Tauern widerspiegelt. Sie kombiniert eine spektakuläre Lage mit überraschend komfortablen Einrichtungen. Die Lage macht sie für Familien und weniger erfahrene Wanderer zugänglich und bietet gleichzeitig eine Basis für ernsthafte alpine Ziele. Ihre zentrale Lage im Nationalpark bedeutet, dass Wildtiere wie Gämsen, Steinböcke und Murmeltiere in den frühen Morgenstunden und am Abend häufig zu sehen sind. Die Hütte betreibt ein kleines Bergmuseum, das die regionale Alpenhistorie präsentiert. Die größere Kapazität schafft eine lebhafte Atmosphäre mit einem vielfältigen Publikum von Freizeitwanderern bis hin zu technischen Kletterern.
4. Karwendel & Nördliche Kalkalpen
Die Hütten im Karwendel liegen inmitten dramatischer Kalksteinlandschaften nördlich von Innsbruck, mit Schutzhütten an Klippen, in Zirkeln und entlang von Graten, die einen deutlich anderen Charakter als die vergletscherten Zentralalpen bieten.
Lage: Nordtirol, bis zur bayerischen Grenze
Höhenlage der Hütten: 1.600-2.500 m
Anzahl der Hütten: Ungefähr 18 in der Region
Beste Saison: Juni bis Anfang Oktober (länger als in hochalpinen Regionen)
Charakter: Kalksteinrücken-Hütten mit dramatischer Lage
Bemerkenswertes Merkmal: Mehrere Hütten sind direkt von Innsbruck mit der Seilbahn erreichbar
Berücksichtigen Sie dies bei Ihrer Karwendel-Wanderung:
Hallerangerhaus (1.768 m)
Im Herzen des Karwendel-Naturparks gelegen, befindet sich das Hallerangerhaus in einer angenehmen Höhe, die ideal für Familien ist und gleichzeitig eine authentische Bergatmosphäre bietet. Die Lage in einem breiten Tal, umgeben von dramatischen Kalksteinspitzen, bietet spektakuläre Landschaften ohne extreme Zugänge. Die moderate Höhe sorgt dafür, dass die Wildblumenblüte von Juni bis Juli besonders lebhaft ist. Das Wissen des Personals über die lokale Tierwelt – einschließlich möglicher Luchs-Sichtungen – sorgt für ein zusätzliches Bildungsinteresse. Das Abendlicht auf den hellen Kalksteinwänden schafft dramatische fotografische Kontraste.
Lamsenjochhütte (1.953 m)
Auf dem Lamsenjoch-Sattel mit herrlichem Blick ins Inntal in Richtung Stubai-Alpen thront die Lamsenjochhütte an einem der fotogensten Orte des Karwendels. Die exponierte Lage am Grat bedeutet, dass die Wetterbedingungen sofort und dramatisch spürbar sind – Wolken, die durchziehen, schaffen atmosphärische Bedingungen, die sich von Minute zu Minute ändern. Ihre Lage am Adlerweg sorgt für konstanten Fernwandererverkehr, was eine gesellige Atmosphäre mit gemeinsamen Erlebnissen schafft. Die Aussicht bei Sonnenaufgang, wenn das erste Licht den Stubai-Gletscher im Tal erleuchtet, rechtfertigt frühe Weckzeiten.
Pfeishütte (1.922 m)
Unterhalb der dramatischen Bettelwurf-Spitzen mit Blick auf das Karwendel-Plateau bietet die Pfeishütte eine friedliche Atmosphäre, abseits der belebteren Routen in der Nähe von Innsbruck. Die Lage ermöglicht den Zugang zu sowohl sanften Gratwanderungen als auch herausfordernden Klettertouren, was sie vielseitig für Gruppen mit unterschiedlichen Fähigkeiten macht. Der Ruf für außergewöhnliches Essen – die Kochleidenschaft des Wirts zeigt sich in kreativen Menüvariationen – zieht Wanderer an, die gute Bergküche suchen. Der relativ moderate Zugang von Hall in Tirol macht sie zu einem erreichbaren Ziel für die erste mehrtägige Hütten-Erfahrung. Wildtiere, insbesondere Gämsen an den umliegenden Felsen, sind häufig von der Terrasse aus sichtbar.
5. Zillertaler Alpen
Die Hütten im Zillertal genießen einen Ruf für traditionelle österreichische Gastfreundschaft, kombiniert mit spektakulärer Lage entlang des österreichisch-italienischen Grenzkamms.
Lage: Grenzregion Osttirol und Salzburg
Höhenlage der Hütten: 2.000-2.800 m
Anzahl der Hütten: Ungefähr 12 größere Hütten
Beste Saison: Ende Juni bis Mitte September
Charakter: Traditionelle österreichische Hütten-Kultur mit abgelegenen Talzugängen
Bemerkenswertes Merkmal: Mehrere Hütten liegen direkt an der österreichisch-italienischen Grenze mit zweisprachiger Atmosphäre
Wandern Sie durch das Zillertal und übernachten Sie in den folgenden:
Berliner Hütte (2.042 m)
Die bekannteste Hütte im Zillertal, die Berliner Hütte, vereint beeindruckende Kapazität (über 100 Schlafplätze) mit einer Lage an mehreren Talverzweigungen, die Zugang in alle Richtungen bietet. Ihre lange Geschichte – erbaut im Jahr 1879 – durchdringt die Atmosphäre mit historischen Fotografien und Bergsteigerartefakten, die die Speiseräume schmücken. Die Lage macht sie zum natürlichen Treffpunkt für die Berliner Höhenweg-Runde, was bedeutet, dass die Abendessen von Wanderern, die Routeninformationen austauschen, belebt sind. Die Hütte arbeitet trotz ihrer Größe mit beeindruckender Effizienz. Morgendliche Ausblicke auf das Schwarzenstein-Massiv, insbesondere wenn frischer Schnee selbst im August die Gipfel bedeckt, bieten spektakuläre Wachsz Szenen.
Greizer Hütte (2.227 m)
Die Greizer Hütte befindet sich am Kopf des Zamsertals, mit dem vergletscherten Hoher Riffler, der direkt dahinter aufsteigt. Sie liegt in einem dramatischen Zirkus, umgeben von Eis und Felsen. Die moderate Größe schafft ein ideales Gleichgewicht zwischen geselliger Atmosphäre und Intimität. Ihre Lage bietet Bergsteigern mit Ausrüstung einen Zugang zum Gletscher, während sie Wanderern zugängliche Gratwanderungen ermöglicht. Die Sonnenuntergangsblick von der Terrasse, während das Alpenglühen auf den umliegenden Gipfeln entsteht und die Schatten die Täler füllen, zählt zu den schönsten Momenten im Zillertal. Traditionelle Tiroler Musik begleitet gelegentlich die Abendessen und bereichert die kulturelle Erfahrung.
Furtschaglhaus (2.295 m)
Hoch über dem Schlegeis-Stausee mit panoramischem Blick auf den Damm und die Gipfel kombiniert das Furtschaglhaus Zugänglichkeit – Seilbahn- und Straßenanbindung vorhanden – mit einer echten Hochgebirgsposition. Die Lage macht es beliebt als Ausgangspunkt für die erste Nacht, bevor man tiefer in das Gebirge vordringt. Die Terrasse fängt die Nachmittagssonne bis spät in den Abend ein und schafft warme, angenehme Bedingungen selbst auf 2.300 m. Moderne Einrichtungen, einschließlich zuverlässiger Duschen, machen es ideal für Wanderer, die von Hotels im Tal zu rustikalen Berghütten wechseln. Die Ausblicke auf den künstlichen Schlegeis-Stausee weit darunter schaffen einen interessanten Gegensatz zwischen menschlicher Ingenieurskunst und wildem Landschaftsbild.
6. Dachstein- und Salzkammergut-Region
Die Hütten der Dachstein-Region reichen von zugänglichen Refugien im Seenland bis hin zu hochgelegenen Kalksteinhütten, die dramatisch an Klippen liegen und das breiteste Unterkunftsspektrum Österreichs innerhalb einer einzigen Region bieten.
Lage: Grenze zwischen Salzburg, Steiermark und Oberösterreich
Höhenlage der Hütten: 1.400-2.700 m
Anzahl der Hütten: Über 20, die sich über das Seenland und den hohen Dachstein erstrecken
Beste Saison: Mai bis Oktober (länger aufgrund der Höhenlage)
Charakter: Vielfältige Hüttenarten von sanften Seenlodges bis hin zu exponierten Kalksteinrefugien
Bemerkenswertes Merkmal: Einzige Region, die alpine Gipfel mit Bergseelandschaften kombiniert
Erleben Sie die Dachstein-Region mit dem Komfort dieser Refugien:
Simony Hütte (2.206 m)
Auf dem Dachstein-Plateau gelegen, mit dem Gletscher und den höchsten Klettersteig-Routen Österreichs in der Nähe, nimmt die Simony Hütte eine einzigartige Position an der Schnittstelle zwischen Wanderterrain und technischen Bergsteigerzielen ein. Der Steinbau und die exponierte Lage verleihen ihr ein festungsähnliches Erscheinungsbild, das der ernsten Umgebung angemessen ist. Das Wetter ändert sich mit bemerkenswerter Geschwindigkeit – klare Morgen können sich selbst im Sommer innerhalb von Stunden in weiße Schneestürme verwandeln. Die Geschichte, die bis ins Jahr 1877 zurückreicht, macht sie zu einer der ältesten kontinuierlich betriebenen Schutzhütten Österreichs.
Hofpürglhütte (1.705 m)
Die Hofpürglhütte, gelegen in einem geschützten Zirkus unter der Südwand des Dachsteins, bietet eine komfortable Basis für mehrere Routen und bewahrt gleichzeitig eine friedliche, abseits der Hektik gelegene Atmosphäre. Die moderate Höhe macht sie für Familien und weniger erfahrene Wanderer zugänglich. Die berühmte Südwand des Dachsteins – eine 1.000 Meter hohe Kalksteinwand – dominiert die Aussicht von der Terrasse und schafft eine dramatische Kulisse für Mahlzeiten. Wildtiere wie Gämsen und Murmeltiere besuchen die umliegenden Wiesen in den frühen Morgen- und Abendstunden.
Wiesberghaus (1.884 m)
Im Gosautal gelegen, mit Blick auf die Gosausee und das Dachsteinmassiv, verbindet das Wiesberghaus eine Berghüttenatmosphäre mit bemerkenswerter Erreichbarkeit. Die Hütte liegt am Dachstein-Rundweg und bietet Zugang für Tageswanderer im Tal, was eine vielfältige Klientel von ernsthaften Wanderern bis hin zu Familien, die ihre ersten Hütten-Erfahrungen machen, schafft. Die Lage in der Übergangszone zwischen Wäldern und alpinem Gelände bedeutet eine außergewöhnliche botanische Vielfalt. Die Position bietet sowohl Sonnenaufgangsblick über die Gosauseen als auch den Sonnenuntergangs-Alpenglühen auf den Dachstein-Gipfeln – eine seltene Doppelsicht.
Planen Sie Ihr Berghütten-Abenteuer
Reservierungszeitraum: Die Hauptsaison (Juli-August) erfordert eine Buchung 3-5 Monate im Voraus für beliebte Routen. Die Nebensaison (Juni, September) erlaubt 6-8 Wochen im Voraus mit guter Verfügbarkeit.
Budget: Berghütten verlangen etwa €60-90 pro Person und Nacht für Halbpension (Abendessen und Frühstück). Das Halbpensionssystem kostet oft weniger als Hotels im Tal plus Restaurantmahlzeiten.
Mitgliedschaft im Österreichischen Alpenverein: Bietet 30-50% Rabatt auf Hüttenpreise, bevorzugte Buchungen und Bergrettungsversicherung. Macht sich innerhalb von 3-4 Nächten bezahlt.

Was Sie erwarten können:
Schlafsaalunterbringung (6-20+ Betten pro Zimmer)
Decken und Kissen werden bereitgestellt – bringen Sie einen obligatorischen Schlafsack-Innenbezug mit
Gemeinschaftsbäder, begrenzte Duschen (€3-5, wenn verfügbar)
Mehrgängige Abendessen und herzhafte Frühstücke
Gesellige Atmosphäre mit gemeinschaftlichem Essen
Ruhige Stunden nach 22 Uhr werden strikt eingehalten
Unsere Touren kümmern sich um alle Hüttenbuchungen, koordinieren mit den Hüttenwirten, stellen GPS-Tracks zur Verfügung und garantieren jeden Abend Betten. Wenn Sie sich auf eine herausfordernde Wanderung begeben möchten – wir haben die Top 5 Wanderungen in Österreich zusammengestellt.

Wählen Sie Ihren Unterkunftsstil
Wählen Sie Hotels im Tal, wenn: Sie private Zimmer und Komfort priorisieren, mit Familie reisen, tägliche Flexibilität wünschen oder Tageswanderungen gegenüber Punkt-zu-Punkt-Wanderungen bevorzugen.
Wählen Sie Berghütten-Wanderungen, wenn: Sie vollständiges alpines Eintauchen wünschen, mit Schlafsaalunterbringung zurechtkommen, gesellige Bergmahlzeiten suchen, etablierte Mehrtagestouren angehen oder authentische Erlebnisse über Luxus schätzen.
Kombinieren Sie beides, wenn: Sie 7-10+ Tage Zeit haben, Komfort am Anfang und Ende mit Abenteuer in der Mitte wünschen oder Berghütten-Wanderungen testen möchten, bevor Sie sich vollständig verpflichten.
Unsicher, welcher Ansatz zu Ihnen passt? Nehmen Sie Kontakt auf und wir helfen Ihnen, die perfekte Reiseroute basierend auf Ihren Vorlieben und Ihrem Fitnesslevel zu planen.

Wählen Sie jetzt Ihre Übernachtungen
Österreichs Berghütten repräsentieren über ein Jahrhundert alpine Tradition – authentische Refugien an spektakulären Orten, die nur zu Fuß erreichbar sind. Von komfortablen Hütten in niedrigen Lagen bis hin zu ernsthaften Hochgebirgen über 3.000 m, Österreichs Hütten-System erfüllt jedes Ziel.
Durchstöbern Sie alle Wandertouren in Österreich oder vereinbaren Sie eine Beratung, um Ihr perfektes alpines Abenteuer zu gestalten und zu entscheiden, was am besten zu Ihnen passt.
Die Hütten warten – Ihre alpine Reise beginnt hier!
Entdecken Sie Österreichs beste Trekkingrouten, von ikonischen hochalpinen Rundwanderungen bis hin zu abgelegenen Wildniswanderungen, mit Experteneinblicken zu Schwierigkeitsgraden, Jahreszeiten und Highlights.
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Mehr lesenVon nicht-technischen Alpenwanderungen bis hin zu Klettersteigen und vergletscherten Gipfeln, erkunden Sie die besten Gipfel Österreichs nach Schwierigkeitsgrad und Region.
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